Rundkurs um Barntrup - Alverdissen

  • Start: Alverdissen, Schlossplatz (Hinter dem Schloss im Ortskern mit Parkplatz)
  • Ziel: Alverdissen, Schlossplatz (Hinter dem Schloss im Ortskern mit Parkplatz)
  • 17,24 km
  • 1 Std. 17 Min.
  • 249 m
  • 338 m
  • 171 m

Beste Jahreszeit

Die Radtour "Rundkurs um Barntrup - Alverdissen" startet auf dem Schlossplatz in Alverdissen mit seinem restaurierten Brunnen. Vom Saalberg hat man bei schönem Wetter und guter Fernsicht einen Ausblick bis zur Rattenfängerstadt "Hameln". Der Windmühlenstumpf ist ein weiterer beliebter Aussichtspunkt. Der Streckenverlauf mit vielen Landschaftspanoramen ist ca. 17 km lang.

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Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Vom Schlossplatz mit dem restaurierten Brunnen in südliche Richtung die Hauptstraße (Ostersiek) queren und zum Saalberg hoch (schieben) fahren. Auf der Höhe (342 m) bieten eine sehr gute Fernsicht, bei klarem Wetter bis nach Hameln. Geradeaus auf dem geteerten Feldweg bis zum Windmühlenstumpf linker Hand, ebenfalls ein sehr schöner Aussichtspunkt. Im Turm befinden sich Treppen; um den Turm herum eine große Fläche Trockenrasen mit den entsprechenden Orchideen und andere Pflanzen. Über die Kreuzung weiter in südlicher Richtung, bis rechter Hand der erste, unbefestigte Feldweg Ortsteil Bellenbruch, der als Siedlungsgebiet nach dem 2. Weltkrieg erschlossen wurde und Heimat für zahlreiche Flüchtling und Zugezogene geworden ist.

Vorbei am Barntruper Wasserwerk führt der geteerte Wege am Rand der Siedlung bis zur untersten Straße "Im Busewinkel", in die man nacht rechts einbiegt und am Ende nach links in die Triftstraße verlässt. Unten trifft man auf die B 66, die nach rechts in das Industriegebiet "Im Wied" gequert wird. Vor dem Auto-Waschpark führt ein Rad-/Fußweg nach rechts durch de Holstenkamp (Einbahnstraße, aber Radweg linker Hand) vor der Turnhalle und der Hauptschule entlang über den Schulhof des Gymnasiums zur Grundschule. Alle Rurandkurse führen an diesem Parkplatz vorbei der damit zentraler Punkt des Barntuper-Radwander-Rundwegs ist. Hier geht es die "Große Twete" hoch, aber schon nach 80 m links in die Straße "Am Südhang", die in die "Untere Straße" mündet. Barntrup, eine Stadtgründung der Sternberger Grafen, wurde wie so viele lippischen Ortee , im 3-Straßen-Schema angelegt.

Bei der "Unteren Straße" handelt es sich um eine der ältesten Straßen der Stadt, in der die giebelständigen Ackerbürgerhäuser in den modernisierten Formen noch erkennbar sind. Über die Braustraße (rechts ab) kommt man zur Mittelstraße mit dem Rathaus (im schmucken Grün) und der Kirche von 1317. Rechts neben dem Rathaus führt die Kellerstraße zur Oberen Straße, wo rechter Hand ein restaurierter Brunnen (Lichtschalter im Sockel) zu besichtigen ist. Die Radtour führt aber am "Neuen Haus", Jugend- und Kreativzentrum der Stadt, in die westliche Richtung zum v. Kerßenbrockschen Schloss, einem Juwel des Weserrenaissance. Achtung: Durchgang durch das kleine Tor, links des geschlossenen Haupttores. Über den Schlosshof erreicht man eine Allee neuer Linden, die zum Gut Wierbom füjhrt. Dem Straßenverlauf folgend kommt eine lange Steigung zu den Struchtruper Bauernhöfen.

Kurz hinter dem Abzweig Bega fahren wir nach rechts über den Bauernhof (die Durchfahrt ist rechts neben der Scheune mit Turmuhr). Nun bergan zur Landstraße Richtung Alverdissen, die wir aber schon nach 400 m wieder nach links in die Felder verlassen. Die Humfelder Straße wird überquert und im Bodensiek geht es weiter unter der Extertalstraße hindurch an die Extertalbahn-Trasse. Früher war es die Bahnverbindung Rinteln/ Banrtrup für den Personen- und Güterverkehr. Heute werden mit historischen Wagen von der Landeseisenbahn Lippe noch Sonderfahrten durchgeführt (mit Fahrradtransport). Außerdem kann die Trasse mit Fahrraddraisinen befahren werden (www.draisinen.de). Wir folgen den Schienen nach links bis ein Bahnübergang kommt, an dem wir in den Hettberg einbiegen können. Rechts ab geht es vorbei an einem Grillplatz mit Schutzhütte, dem Sportplatz, durch den Nordhagenweg zurück zum Ausgangspunkt, dem Alverdissen Schlossplatz.

Die Straßenbezeichnung "Hagen" weist daraufhin, dass Alverdissen, eine Gründung der Grafen von Sternberg, eine durchgängige Hecke zum Schutz bäuerlichen Siedlung nach Norden angelegt hatte. Auch Alverdissen ist im typischen 3-Straßen-Schema angelegt worden, das heute innerorts noch gut erkennbar ist. Das Schloss aus dem 15. Jahrhundert, wurde mehrfach umgebaut und lange Zeit als Amtsgericht genutzt.  Derzeit beherbergt es eine Außenstelle des Staatsarchivs Detmold. Der Erbauer des Schlosses, Graf Phillip Ernst, ist mit seiner Gemahlin in einer barocken Grabkammer an der Alverdissen Kirche in einem Prunkgrab beerdigt.

 

 

 

 

Wegbelag

  • Unbekannt (1%)
  • Straße (4%)
  • Asphalt (38%)
  • Schotter (53%)
  • Wanderweg (3%)
  • Schieben (1%)

Wetter

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